Kalkulator
Hochbau
m | w | d
Mit unserem fachkundigen Know-how sind wir in allen Sparten des Baugeschehens erfolgreich vertreten und überzeugen durch innovative Bauweise und Termintreue.
Wir verstärken unser erfolgreiches Team!
Aufgaben
- Prüfen von Ausschreibungsunterlagen
- Erkennen und bewerten der daraus resultierenden Chancen und Risiken
- Ermittlung von Kalkulationsgrundlagen
- Eigenverantwortliche Massenermittlung
- Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Angebotspräsentation
- Eigenständige Kalkulation im Bereich Hochbau / Sanierung
- Einholung von Subunternehmer- und Lieferantenangeboten
- Erstellung von Termin- und Baustelleneinrichtungsplänen
- Baustelleneinrichtungsplanung
Anforderungen
- Abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen (TU/FU) oder vergleichbare Ausbildung (Techniker/in oder Meister)
- Einschlägige Berufserfahrung hinsichtlich EDV-gestützter Hochbaukalkulation, insbesondere der Kalkulation mit dem EDV-Programm ARRIBA wäre wünschenswert
- Kenntnisse der Vergabe- und Vertragsordnung (VOB)
- Ausgeprägte Kundenorientierung, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Selbstständige und verantwortungsvolle Arbeitsweise
Es erwartet Sie ein Unternehmen mit einem motivierten und offenen Betriebsklima. Nach fundierter Einarbeitung übernehmen Sie ein verantwortungsvolles Aufgabengebiet und tragen so zu einem gemeinsamen Erfolg entscheidend bei. Bauen Sie mit uns Ihre Zukunft – wir freuen uns auf Sie!
Bauingenieur / Bauleiter
Schlüsselfertigbau
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Mit unserem fachkundigen Know-how sind wir in allen Sparten des Baugeschehens erfolgreich vertreten und überzeugen durch innovative Bauweise und Termintreue.
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Aufgaben
- Verantwortliche Bauleitung, mit Koordinierung der internen und externen Baubeteiligten
- Überwachung und Koordination der am Projekt beteiligten Fachbüros, Lieferanten und Nachunternehmer
- Steuerung des Nachunternehmermanagement
- Nachtragsmanagement
- Dokumentation der Bautätigkeit
- Verantwortung für das Kosten-, Qualitäts- und Terminmanagement
Anforderungen
- Abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen (TU/FU) oder vergleichbare Ausbildung
- Mehrjährige Erfahrung in der verantwortlichen Leitung von Bauprojekten im Schlüsselfertigbau
- Erfahrung mit ARRIBA wäre wünschenswert
- Unternehmerisches Handeln, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein
- Belastbarkeit und Durchsetzungsfähigkeit
- Fähigkeit zu selbstständigen Arbeiten sowie Flexibilität
Es erwartet Sie ein Unternehmen mit einem motivierten und offenen Betriebsklima. Nach fundierter Einarbeitung übernehmen Sie ein verantwortungsvolles Aufgabengebiet und tragen so zu einem gemeinsamen Erfolg entscheidend bei. Bauen Sie mit uns Ihre Zukunft – wir freuen uns auf Sie!
Sekretariat /
Assistenz
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Aufgaben
- Büroorganisation
- Post erledigen (Eingang/Ausgang/Umlauf)
- Elektronische Kommunikation (E-Mails überwachen, weiterleiten, schreiben und versenden)
- Korrespondenz, Berichte, Aktenvermerke und Protokolle nach Manuskript, Stichworten oder selbstständig schreiben
- Telefongespräche entgegennehmen und weiterleiten sowie selbstständig führen
- Sekretariatsablage selbstständig führen
- Datenbanken pflegen
- Büromaterial verwalten und beschaffen
- Terminkalender für Chef führen
- Bei Sachaufgaben und Spezialaufgaben mitarbeiten oder Aufgaben selbstständig erledigen
- Informationen aus dem Internet beschaffen, auswerten und in Umlauf geben
Anforderungen
- Berufserfahrungen im Sekretariat
- Fachkompetenz (beherrschen der gängigen Office-Anwendungen)
- Selbstständigkeit und sicheres Auftreten sowie Kreativität
- Gepflegtes Äußeres und Kommunikationsfähigkeit
Es erwartet Sie ein Unternehmen mit einem motivierten und offenen Betriebsklima. Nach fundierter Einarbeitung übernehmen Sie ein verantwortungsvolles Aufgabengebiet und tragen so zu einem gemeinsamen Erfolg entscheidend bei. Bauen Sie mit uns Ihre Zukunft – wir freuen uns auf Sie!
Maurer/in
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Kalksandstein, Porenbeton, Leichtbeton, Mauerziegel oder doch auf vorgefertigte Mauersysteme zurückgreifen? Beim Mauern steht und fällt die Mauer nämlich schon mit der richtigen Vorbereitung und Steinwahl. Zum Glück weiß der Mauerer, was es bei der Errichtung eines Mauerwerks zu beachten gibt.
Was macht ein Maurer?
Vorbereiten der Arbeit:
Bevor es an die Arbeit geht, muss eine Baustelle eingerichtet werden. Dafür sichern Maurer die Baustelle ab, indem sie Bauzäune errichten oder Absperrungen aufstellen und leiten gegebenenfalls den Verkehr um. Damit die Arbeit auf der Baustelle geregelt ablaufen kann, wird der Bauplan zuvor mit allen Beteiligten genau unter die Lupe genommen und besprochen. Ist der Ablauf geregelt, fordern Maurer und Maurerinnen das notwendige Material, Werkzeuge und Maschinen von Baufirmen oder einem Zementwerk an und lagern diese in einem Container auf der Baustelle. Dazu gehören zum Beispiel Hebezeuge, Maurerhämmer und Messgeräte wie Wasserwagen und Laser-Nivelliergeräte.
Gerüste bauen:
Sind Baugruben ausgehoben und Kanalisationsrohre verlegt, sind Maurer für die Betonierung des Fundaments zuständig, auf welchem später das Haus errichtet werden soll. Dafür fertigen sie aus Holz sogenannte Schalungen an, die dem Haus Stabilität verleihen. Diese Schalungen werden im Fundament, in den Wänden und Decken und als Pfeiler mit Hilfe von Einlagen aus Stahl verbaut und bilden das Grundgerüst eines Bauwerks.
Herstellung des Mauerwerks:
Um ein stabiles Mauerwerk zu errichten, benötigen Maurer verschiedene Materialien. Dazu gehören verschiedene Steinsorten wie Kalksandsteine, Ziegel- und Natursteine sowie Sand, Zement und Mörtel. Bevor sie mit dem Mauern beginnen, mischen sie den Mörtel an. Beim Mauern setzen sie die Steine aufeinander, indem sie zwischen jede neue Reihe von Steinen eine Mörtelschicht auftragen, die für Stabilität sorgt, aber auch zur Wärmedämmung beiträgt. In einem anderen Verfahren verwenden Maurer einen speziellen Klebstoff, der die Steine wie eine Fuge miteinander verbindet. Mit welchem Verfahren gemauert wird, ist abhängig von der Steinsorte sowie den Wünschen des Kunden. Da es beim Beruf des Maurers um Präzision geht, prüfen sie die Ausrichtung des Mauerwerks auf den Millimeter genau. Ist ein Stein nicht gerade, heißt es schnell sein – denn er muss mit dem Maurerhammer ausgebessert werden, bevor der Mörtel ausgehärtet ist. Neben der Stabilität des Mauerwerks müssen Maurer bei ihrer Arbeit auch beachten, dass Bauwerke mit Fenstern, Türen und Treppen ausgestattet werden müssen. Deshalb betonieren und montieren sie auch vorgefertigte Bauteile wie Fensterstützen, in welche später dann die Fenster eingesetzt werden können. Außerdem errichten sie Gewölbe und Schornsteine und bauen Stahlbetontreppen ein, bei denen sie ebenfalls auf fertige Teile zurückgreifen.
Isolierung, Veredlung und Verkleidung des Mauerwerks:
Damit die Wärme im Haus später auch erhalten bleibt und es schalldicht ist, müssen Häuser isoliert werden. Dafür benutzen Mauerer verschiedene Dämm-, Isolier- und Füllstoffe und bringen sie auf den Wänden an. Insbesondere Kellerwände müssen abgedichtet werden, damit später keine Feuchtigkeit eindringen kann. Maurer sind außerdem dafür zuständig, Innen- und Außenputzarbeiten durzuführen. Dafür wählen sie den geeigneten Putzträger – wie zum Beispiel Wärmedämmputze oder Kunstharzputze – aus und tragen ihn mit Hilfe von Putzmaschinen auf Decken und Wände auf. Auch für die Böden sind sie zuständig. Sie stellen Estriche und Bodenbeläge her und verlegen diese. Wenn das Haus fachmännisch isoliert ist, kann die Mauer veredelt und verkleidet werden. Für die Verkleidung der Fassade nutzen Maurer künstliche oder natürliche Steine, aus denen sie Fassadenelemente herstellen.
Restaurierungsarbeiten: Nicht immer sind Maurer am Bau eines neuen Gebäudes beteiligt. Sie sind auch für die Instandhaltung und Sanierung älterer Gebäude zuständig. Dafür überprüfen sie den Zustand des Gebäudes und stellen Bauschäden fest. Häufig müssen sie der Ursache eines Schadens auf den Grund gehen, um geeignete Maßnahmen zur Reparatur festlegen zu können. Zu den Restaurierungsarbeiten gehören zum Beispiel die Erneuerung eines Mauerwerks oder eines Gewölbes. Soll ein Gebäude abgerissen werden, führen Maurer auch Abbrucharbeiten durch.
Geräte, die dir im Arbeitsalltag begegnen
- Maurerkelle
- Betonmischmaschine
- Erdbewegungs- und Rüttelmaschine
- Maurerhämmer
- Spachtel
- Gerüste
Was muss ich für ein Typ sein, um Mauerer zu werden?
Handwerker: Als Maurer solltest du Interesse an handwerklichen Aufgaben und zumindest schon mal einen Hammer in der Hand gehabt haben. Umso besser, wenn du deinen Eltern schon mal bei der Reparatur eines Möbelstücks unterstützt hast – und dies auch gerne tust. Außerdem ist ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen von Vorteil.
Teamplayer: Kannst du mir schnell den Maurerhammer reichen? Auf der Baustelle ist vor allem eins gefragt: Teamwork. Genauso wie du Hilfe von anderen erwarten kannst, solltest du auch die Bereitschaft besitzen, anderen helfen zu wollen. Schließlich hat noch niemand ein Haus allein gebaut – dafür benötigt es vereinte Kräfte.
Naturliebhaber: Bei der Arbeit auf Baustellen bist du als Maurer jeder Wetterlage ausgesetzt. Im Sommer kann es sehr heiß werden und auch bei Minusgeraden wollen Häuser mit körperlicher Arbeit gebaut werden. Aus diesem Grund solltest du robust sein und kein Problem mit Hitze, Kälte, Nässe oder Wind haben.
Wie läuft die Ausbildung als Maurer ab?
Die Ausbildung zum Maurer ist dual aufgebaut und dauert drei Jahre. In der Regel besuchst du zweimal wöchentlich die Berufsschule und übst dich in den verbleibenden drei Tagen in deinem Ausbildungsbetrieb. In der Praxis packst du bereits ab deinem ersten Ausbildungsjahr auf den Baustellen mit an. Zuerst arbeitest du unter Anleitung und später auch schon ganz selbstständig. Fächer wie Einrichten einer Baustelle oder Mauern eines Baukörpers vermitteln dir die nötige Theorie für deine Arbeit auf den Baustellen.
Du solltest Maurer/in werden, wenn …
- du dich gerne körperlich anstrengst bei der Arbeit.
- dein größter Traum ist „ein Haus zu bauen“.
- Hammer, Meißel und Gips keine Fremdwörter für dich sind.
Du solltest auf keinen Fall Maurer/in werden, wenn …
- du zwei linke Hände hast.
- einen Hammer nicht von einer Säge unterscheiden kann.
- du Stauballergien oder Ähnliches hast.
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Quelle: www.Ausbildung.de
Hochbau-
facharbeiter/in
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An großen und beeindruckenden Hochhäusern vorbeifahren und denken: „Daran habe ich mitgebaut“ – das wär’s doch oder? Wenn du so denkst und dich für einen Beruf im Baugewerbe interessierst, ist die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter beziehungsweise zur Hochbaufacharbeiterin genau das Richtige für dich. Das Beste daran: im ersten Ausbildungsjahr lernst du die Grundlagen für Berufe in der Baubranche, während du dich im darauffolgenden Lehrjahr spezialisierst. Im Anschluss kannst du je nach gewählter Vertiefung noch einen Abschluss als Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer oder Feuerungs- und Schornsteinbauer machen. Also keine Angst, wenn du noch nicht genau weißt, in welche Richtung es für dich auf dem Bau gehen soll – es ist noch nichts in Beton gegossen. Hier erfährst du, ob es mit der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter für dich hoch hinausgeht.
Als angehender Hochbaufacharbeiter musst du dich auf eine duale Ausbildung sowie eine Ausbildungsdauer von zwei Jahren einstellen. Du arbeitest einerseits praktisch auf dem Bau mit und drückst andererseits die Schulbank in der Berufsschule. Im ersten Ausbildungsjahr erhältst du eine Art Grundausbildung, die für alle Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft ähnlich gehalten ist. Um in der Hausbau-Fachsprache zu bleiben: Du legst das Fundament. In der Berufsschule wird dir unter anderem allgemeines Wissen zum Hochbau und den verschiedenen Arbeitsmaterialien vermittelt, mit denen du es auf dem Bau zu tun hast. Im zweiten Ausbildungsjahr vertiefst du dann eine Fachrichtung, baust also etwas auf dein Fundament auf. Was genau darauf entsteht, hängt natürlich von dem Bereich ab, den du dir als Spezialisierung ausgesucht hast. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer sowie Feuerungs- und Schornsteinbauer. Je nachdem für welche Richtung du dich entscheidest, kannst du im Anschluss an deine zweijährige Ausbildung in das dritte Lehrjahr der eben genannten klassischen Ausbildungsberufe einsteigen. Innerhalb von einem Jahr kannst du also noch einen weiteren Abschluss machen. Du darfst dich damit aber nicht nur beispielsweise als Mauerer bezeichnen, sondern gehörst auch der sogenannten Handwerkskammer an, in der handwerkliche Betriebe und ausgelernte Azubis gelistet sind.
Aber was macht ein Hochbaufacharbeiter überhaupt? Durch die verschiedenen Vertiefungen unterscheidet sich später natürlich auch dein Tagesablauf. Als Maurer beschäftigst du dich hauptsächlich mit Maurerarbeiten. Dazu zählen unter anderem die Verlegung von Estrichen, das Anbringen von Stahlbetonfertigteilen und die Erstellung von Verschalungen, in die der flüssige Baustoff eingefüllt wird. Nach dem Erstarren wird die Verschalung wieder entfernt. Sagen dir Maurerarbeiten nicht zu, kannst du dich auf Schornsteinbauarbeiten spezialisieren. Dabei warten Aufgaben im Bereich der Installation und Instandhaltung von Feuerungsanlagen auf dich. Auch Abzugskanäle könnten auf deine Hilfe angewiesen sein. Solltest du dich für die Fachrichtung Beton- und Stahlbetonbauer entscheiden, kümmerst du dich – wie der Name schon vermuten lässt – hauptsächlich um Stahlbetonarbeiten. Dabei bist du für die Instandsetzung von Schalungen und die Anbringung von Stahlbewehrungsanlagen verantwortlich. In die Gussform füllst du deinen Frischbeton und verdichtest diesen anschließend.
Es gibt aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den Vertiefungen. Egal welche du wählst, du bist später auf Baustellen tätig. Der Beruf des Hochbaufacharbeiters oder der Hochbaufacharbeiterin ist nichts für empfindsame Gemüter! Im Sommer turnst du bei 40 Grad im Schatten auf den Gerüsten umher und auch im Winter treibt es dich in eisige Höhen. Du solltest also auf jeden Fall wetterfest und schwindelfrei sein. Vor allem als Feuerungs- und Schornsteinbauer, denn die Arbeit an Schornsteinen und Industrieöfen ist nicht ohne. Auch körperlich stellt die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter eine Herausforderung dar. Es gibt zwar mittlerweile viele Geräte zur Arbeitserleichterung, Muskelkraft ist aber immer noch gefragt. Köpfchen brauchst du ebenfalls: Neben guten Kenntnisse in Mathe und Physik solltest du ein gutes technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen.
Du solltest Hochbaufacharbeiter/in werden, wenn …
- dir die Arbeit an der frischen Luft Spaß macht.
- Kälte, Hitze, Regen und sonstige Wettereinflüsse für dich kein Problem sind.
- du ein gutes technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen hast.
Du solltest auf keinen Fall Hochbaufacharbeiter/in werden, wenn …
- dir handwerkliches Geschick fehlt.
- hohe Gerüste dir Angst einjagen.
- du körperlich nicht fit bist.
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Quelle: www.Ausbildung.de
Beton- und Stahlbetonbauer/in
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Harte Schale, weicher Kern – genau darum geht es bei der Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer. Auf Baustellen aller Art bist du im Einsatz, um die verschiedensten Betonmischungen anzurühren, in Schalungen zu gießen, mit Bewehrungsstahl zu verstärken und anschließend zu bearbeiten. Wenn du einen abwechslungsreichen Job suchst, bei dem du an der frischen Luft arbeiten kannst, kein Problem damit hast, auch mal kräftig anzupacken, und außerdem ein ordentliche Portion Schmutz und Lärm verträgst, dann solltest du jetzt unbedingt weiter lesen!
Ob bei Wohnhäusern oder Industrieanlagen, ob bei Brücken, Treppen oder Geschossdecken, ja selbst bei komplizierten Bauwerken wie Staudämmen oder Kraftwerken – bei der Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer setzt du Beton auf den unterschiedlichsten Baustellen für Neubau, Sanierung, Modernisierung und Ausbesserung ein.
Das geschieht in der Regel in drei Schritten: Zuerst baust du eine Schalung, also die Form, in die der Beton gegossen werden soll. Dann rührst du den Beton an. Je nach Zweck muss das in unterschiedlichen Dichtheitsgraden geschehen. Wie beim Kuchenbacken mischst du dafür die einzelnen Zutaten, zum Beispiel Wasser und Zement, in einer Mischmaschine zusammen. Muss der Beton besonders viel aushalten können, zum Beispiel als Stützwand, wird er zusätzlich noch mit Betonstahl, der sogenannt Bewehrung, verstärkt. Anschließend prüfst du den flüssigen Beton, bringst ihn mit Krankübeln oder Betonpumpen in die Schalung, ziehst ihn sorgfältig per Hand nach und verteilst ihn schön gleichmäßig. Ist der Beton hart, entfernst du schließlich die Schalung und besserst noch mal nach. Die Schalung säuberst du von den Betonresten, montierst sie ab und lagerst sie, falls man sie später nochmal gebrauchen kann.
Bei der Ausbildung zum Beton- und Stahlbauer hast du es aber nicht nur mit Beton zu tun. Vor allem, um die Schalungen anzufertigen, musst du auch Holzbalken sägen oder die Stahlkonstruktionen zurechtschneiden und miteinander verdrahten. Daneben baust du Gerüste auf und ab, um zum Beispiel Wände oder Decken zu sichern, und bereitest deine Baustelle vor, indem du Absperrungen und Bauzäune aufstellst. Manchmal stellst du bei der Ausbildung zum Beton- und Stahlbauer auch ganze Betonbauteile her, die anschließend mit einem Lastenkran gehoben und eingesetzt werden. Außerdem verbaust du Dämmstoffe, zum Beispiel als Wärme- oder Schallschutz. Welche Aufgabe auch immer du übernimmst, immer arbeitest du nach genauen Bauplänen und Zeichnungen.
Auch wenn Maschinen einen Großteil der Arbeit übernehmen, solltest du für die Ausbildung zum Beton- und Stahlbauer körperlich fit sein, denn schwer heben oder fest anpacken musst du dort immer mal wieder. Daneben solltest du ein gewisses handwerkliches Geschick mitbringen, da auch Hammer, Zollstock, Zangen und Sägen in deinem Werkzeuggürtel baumeln. Du solltest Lärm und Schmutz abkönnen sowie schwindelfrei sein. Auch als Teamplayer bist du gefragt, da auf Baustellen immer mehrere Kollegen in Kolonnen zusammenarbeiten.
Die Ausbildung zum Beton- und Stahlbauer dauert 3 Jahre. In den ersten zwei Jahren ähnelt die Ausbildung noch stark der zum Maurer. Nach der zwischenzeitlichen Prüfung zum Hochbaufacharbeiter folgt dann im dritten Jahr die Spezialisierung auf den Beton- und Stahlbau. Die Hälfte der Ausbildungszeit lernst du an einer Berufsschule alle theoretischen Grundlagen, zum Beispiel wie man eine Baustelle einrichtet oder die verschiedenen Betonmischungen herstellt. Die restliche Zeit setzt du das Gelernte dann im Ausbildungsbetrieb und auf Baustellen tatkräftig um. Manchmal verbringst du auch einige Zeit im überbetrieblichen Ausbildungszentrum. Weniger verbreitet, aber ebenfalls möglich, ist eine rein schulische Ausbildung zum Beton- und Stahlbauer.
Du solltest Beton- und Stahlbetonbauer/in werden, wenn …
- du gerne im Freien arbeitest.
- Schmutz und Lärm dir nichts ausmachen.
- dein Körper in Topform ist.
Du solltest auf keinen Fall Beton- und Stahlbetonbauer/in werden, wenn …
- dir Ruhe bei der Arbeit wichtig ist.
- du zwei linke Hände hast.
- Baustellen dir Angst machen.
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Quelle: www.Ausbildung.de